Matrix- Ausbildungskonzept
Das Ausbildungskonzept der Deutschen Fachjournalisten-Schule lässt sich als Matrix verstehen, die aus drei Kompetenz- und drei Berufsfeldern zusammengesetzt ist:

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Drei Kompetenzfelder
Die Betätigung als Fachjournalist/in basiert auf fachlicher und journalistischer Kompetenz.
Die fachliche Kompetenz gewährleistet das notwendige Expertenwissen im Berichterstattungsfeld. Fachjournalisten müssen über das, worüber sie schreiben, exzellent Bescheid wissen. Diese Grundlage fehlt Allround-Journalisten häufig, die bestenfalls über eine gute Allgemeinbildung, nicht aber über tiefer gehendes Spezialwissen verfügen.
Die auf inhaltliche Tiefe angelegte Fachausbildung bringen Teilnehmer am Fernstudium Fachjournalismus bereits mit; sie ist obligatorische Zulassungsvoraussetzung und ist nicht Gegenstand des Fernstudiums, das sich auf die nachfolgenden Qualifikationen konzentriert:
Bei der journalistischen Kompetenz lassen sich drei Kompetenzfelder unterscheiden: 1. Praxiswissen, 2. Disziplinäres Wissen und 3. Philosophische Selbstreflexion.
1. Das Praxiswissen umfasst das Handwerkszeug für eine professionelle journalistische Betätigung. Typische Inhalte sind hier Recherche, journalistisches Schreiben, Darstellungsformen, Interviewtechniken, Spartenjournalismus, aber auch analoge Fragestellungen in den Berufsfeldern Öffentlichkeitsarbeit und Medien.
2. Das disziplinäre Wissen geht über das Angebot herkömmlicher Journalistenschulen hinaus. Journalismus ist eine Profession, die sich ähnlich wie die der Ärzte, Juristen und Ingenieure nicht nur auf praktisches Erfahrungswissen gründet, sondern auch nach einer ganzheitlichen, theoretischen Fundierung verlangt. Dieses Kompetenzfeld vermittelt die systematische Einordnung des Journalismus im Rahmen der Journalistik, Publizistik, Medien- und Kommunikationswissenschaften. Hierzu gehört auch, dass sich angehende Fachjournalisten im Mediensystem zurechtfinden und Akteure und Aktivitäten in rechtlicher, organisatorischer und ökonomischer Sicht einordnen können.
3. Die philosophische Selbstreflexion thematisiert die funktionale Einbettung des Fachjournalismus, der Öffentlichkeitsarbeit und der Medienbranche in die Gesellschaft. Es geht aber auch um Berufsbedingungen und die moralische Verantwortung von Journalismus: „Our republic and it’s press will rise and fall together“ (Joseph Pulitzer, Namensgeber der höchsten journalistischen Auszeichnung).
Drei Berufsfelder
Das Berufsbild Fachjournalismus umfasst in der Konzeption der Deutschen Fachjournalisten-Schule Lerninhalte zu den drei Berufsfeldern: 1. Journalismus, 2. Medien und 3. Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations).
1. Im Feld Journalismus werden zum einen Module zum journalistischen Handwerkszeug angeboten, zum anderen solche, die Ihnen helfen, sich innerhalb der journalistischen Sparten und innerhalb des breiten journalistischen Beruffeldes zurechtzufinden.
2. Solide Kenntnisse über Medien sind für den angehenden Fachjournalisten ebenso wichtig, um sich im komplexen Mediensystem einer modernen Gesellschaft orientieren zu können. In diesem Bereich besteht ein breites Angebot an Modulen: Von einzelnen Mediendarstellungen, über das System staatlicher Medienakteure, das Presserecht und Portraits einzelner Medienwissenschaften bis hin zu den volks- und betriebswirtschaftliche Grundlagen des Mediensystems finden sich hier.
3. Die Schnittmenge zwischen Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit wird immer enger. Dieses wachsende Berufsfeld stellt einen fakultativen Bereich dar, den Sie wählen können, wenn Sie anstreben, (auch) im PR-Bereich zu arbeiten. Neben einer theoretischen Grundlegung der Öffentlichkeitsarbeit bieten wir Ihnen hier vertieftes Wissen über die PR-Instrumente, insbesondere Pressemitteilungen und Pressekonferenzen und zu Unternehmenspublikationen.